er/sie/es

Bea 26. Februar 2010

Ja, das hast Du richtig verstanden, Steffi (treue Leserin und Kommentatorin): Nummer 3 ist unterwegs! Anfang September soll er/sie/es ankommen und die Mannschaft verstärken ;-)
Satte 6 cm lang ist er/sie/es zum heutigen Tag (vom Schädel bis zum Popo).
Und damit er/sie/es bald einen rechten Namen bekommt, können gern (ernstgemeinte) Vorschläge eingereicht werden! Die Auflösung wird es allerdings erst wieder am Tag X geben. Tja.

Neues

Bea 17. Februar 2010

Die Neuleverkusener melden sich! Wir sind angekommen in unserer schönen (Übergangs-) Wohnung, die Kistenzahl reduziert sich auf ein übersichtliches Maß, und wir sind froh, endlich wieder ein gemeinsames Zuhause zu haben. Nach einigen Wochen, die von Krankheiten, wenig Schlaf, Sorgen und Anstrengungen geprägt waren, kommen wir nun hoffentlich bald – zumindest übergangsweise – in ruhigere Gewässer. Dauerhaft ruhig wird es wohl nicht (nie?) werden. Denn: die Haussuche soll ja weiter gehen. Unsere beiden Mäuse sind da. Und: sie bekommen im Herbst Verstärkung… :-)

Auf der Zielgeraden…

Bea 27. Januar 2010

…zu unserem Zwischenziel sind wir: in wenigen Tagen siedeln wir in unsere wirklich sehr schöne Mietswohnung in Leverkusen um! Noch hat dort das Chaos Oberhand, türmen sich Kisten und stapelt sich Zeug – gehört das wirklich alles uns??? Es war zeitweise wie Weihnachten: viele viele Kisten auszupacken, sich zu freuen nach 3/4 Jahr Verschiffung bzw. sogar 4 Jahren Lagerung, dies und das wieder zu sehen. Die Küche ist so gut wie fertig eingeräumt, die Möbel in den anderen Zimmern stehen auch an Ort und Stelle. Nun muss der “Rest” noch folgen. Bald lest Ihr dann mehr von uns aus Leverkusen – wir wohnen dann übrigens direkt unter dem Bayer-Kreuz, das ist ein Ding, oder?

Den Kindern geht es bei all dem Trubel recht gut. Lotte braucht immer wieder die Versicherung, dass wir alle zusammen umziehen werden und der Papa dann auch jeden Abend nach Hause kommt, und dass Oma und Opa uns auch oft besuchen werden. Und dass sie ein eigenes Zimmer bekommt. Und sogar ein Spielzimmer!
Ruben nimmt´s mit Gelassenheit. Ich bin aber auch bei ihm sehr gespannt, wie er reagieren wird.

Der kleine grosse Kerl hat übrigens bei der U6 den Rahmen gesprengt: mit knapp 12 Monaten ist er so schwer wie ein 17 Monate altes Kind und so gross wie ein 14 Monate alter Knabe. Wahrscheinlich beschützt er seine grosse kleine Schwester bald schon im Sandkasten, indem er sich vor allen potienziellen Angreifern aufbaut und die Muskeln spielen lässt…

wieder ein neues Zuhause

Bea 12. Januar 2010

Wir sind auf der Zielgeraden zu einem weiteren Etappenziel: noch im Januar werden wir eine Mietswohnung in Leverkusen beziehen! Viel Arbeit liegt hinter und wahrscheinlich noch mehr vor uns… Aber wir freuen uns, dann endlich wieder ein eigenes Zuhause zu haben! Und Besucher empfangen zu können (bitte nur nach Voranmeldung) ;-)
Von diesem neuen Basislager aus wollen wir dann unsere Suche nach einem eigenen Heim weiter vorwärts und hoffentlich auch mal zu einem Abschluss bringen. Details folgen bald!

Zöpfchen

Bea 12. Januar 2010

Hurra! Lottes Haare sind endlich lang genug, dass wir Zöpfchen binden können! Es sind noch mehr so kleine Rattenschwänzchen, die lustig in die Luft ragen und bei jedem Schritt wippen – aber: Zöpfe! Lotte ist irre stolz! Hat sie sich diese Haarpracht doch schon so lange gewünscht und nun wirklich geduldig ausgeharrt.

Winterfreud und Winterleid

Bea 8. Januar 2010

Ein heftiger Schlittenunfall von Lotte hat uns in den letzten 2 Tagen in Atem und Aufregung gehalten. Kopfüber ging´s mit Sturz auf das Gesicht, dicke Lippe und viel Blut, ein Schock, anschliessend über mehr als 24 Stunden nix gegessen und – viel wichtiger – nix getrunken. Die drohende Austrocknung (sie wurde schon lethargisch!) konnten wir dann doch noch abwenden, als sie anfing – vorsichtig mit Strohhalm – zu trinken! Die Angst vor dem Schmerz war es. Armes Kind. Nun sieht sie noch wüst aus, ist aber heute schon wieder im Kindergarten. Und hat sogar schon wieder auf dem Schlitten gesessen!

Schneeeeeeeeeeeeeeeeee

Bea 22. Dezember 2009

Was für ein Winter! Herrliche und für hiesige Verhältnisse unglaubliche Mengen Schnee erfreuen Lottes Kinderherz! Anfangs war sie noch etwas skeptisch, dann aber nicht mehr zu bremsen, schliesslich lag sie bäuchlings und halb eingebuddelt in der weissen Pracht. Und es steht eine “Neemannfamili” auf der Terasse: mit Mama, Kind, Hund und Katze. Huhn, Hahn und Fuchs sollen morgen folgen. Laut Lotte gehören die alle zur “Famili”.
Verstecken haben wir auch gespielt, auf die unnachahmlich suesse Arte von Lotte: zählte ich “…neun, zehn, ich komme!”, kam postwendend ein “Jaaa!” aus ihrem Versteck. Welches immer exakt dasselbe war, in dem ich mich vorher vor ihr versteckt hatte…

Und Ruben kriecht Hornhaut auf die Knie – echt wahr!

Peng! Puff! Bong!

Bea 15. Dezember 2009

“Ich bin zu alt dafür, Mama!” So sprach unsere gerade mal drei Jahre alte Tochter, im Schneidersitz auf dem Teppich sitzend. Ich habe Tränen gelacht. WOZU sie zu alt sei, konnte – oder wollte – sie mir nicht verraten.
Und so geht das den ganzen Tag, ein Knaller nach dem anderen.

groß, größer…

Bea 11. Dezember 2009

Die heutige kinderärztliche Vorsorgeuntersuchung “U7a” von Lotte (die allererste überhaupt – in China gibt es das nicht) brachte gute Ergebnisse. Sie hat Idealgewicht für ihr Alter, ist aber schon so groß wie eine Vierjährige! Alle motorischen, sozialen, sprachlichen und sonstigen Tests waren hervorragend. Lediglich hören tut sie auf dem linken Ohr nicht so gut. Ob es an dem Schmalzpfropfen liegt, der gesichtet wurde? Eine Wiederholung in 6 Wochen wird Klarheit bringen.

Uaaaaaaaaah!

Bea 8. Dezember 2009

Ich weiß gar nicht, warum Mama morgens, wenn sie mich holt, immer noch so verschlafen aussieht. Sie sagt, es sei ja noch fast mitten in der Nacht – dabei ist Viertel nach Fünf schon eine sehr menschliche Aufstehzeit, oder? Ich will jedenfalls nicht länger im Bett sein, dort ist es langweilig. Also stehe ich auf – das schaffe ich inzwischen sogar, wenn ich den Schlafsack anhabe – halte mich am Gitter meines Bettchens fest, rüttele kräftig daran und rufe und brabbele dabei vor mich hin. Außerdem kann ich mit meinen kleinen Zähen (huiii, die sind scharf!) am Holz knabbern. Und irgendwann kommt dann, siehe oben, meine müde Mama. Geschafft!
So, jetzt muss ich mal wieder ran: Krabbeln, Schubladen und Schränke ausräumen und überhaupt alles ausprobieren – jetzt kann ich ja fast überall alleine dran und hin, das ist toll!
Euer Ruben

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